Please use this identifier to cite or link to this item: doi:10.22028/D291-42652
Volltext verfügbar? / Dokumentlieferung
Title: Zum DFB-Image während der Fußball-WM 2006 - eine Internetbefragung
Author(s): Klein, Markus
Pitsch, Werner
Fröhlich, Michael
Flatau, Jens
Emrich, Eike
Language: German
Title: Die Fußball-WM 2006 im Urteil nationaler und internationaler Beobachter
Pages: 59-85
Publisher/Platform: Schors-Verlag
Year of Publication: 2008
Place of publication: Niedernhausen/Ts.
DDC notations: 796 Sports
Publikation type: Book Chapter
Abstract: Der Deutsche Fußballbund (DFB) wurde von 2005 bis 2006 von mehreren Forschergruppen detailliert untersucht. Im Einzelnen wurden die Vereine, die Kreis-, Landes- und Regionalverbände sowie die Talentzentren wissenschaftlich betrachtet, und sowohl im Vorfeld als auch während der Fußball-WM 2006 wurde als Teil der Forschungsprojekte eine bundesweite web-basierte Befragung durchgeführt. Die Untersuchung hatte den DFB als Verband sowie den Fußballsport an sich aus der Perspektive der fußballinteressierten Öffentlichkeit zum Gegenstand. Dabei sollte sowohl die Attraktivität der Fernsehübertragung von Fußballspielen als auch das Live-Erlebnis im Stadion erfasst werden. Es sollten die Einstellung zum Fußball allgemein sowie die Einstellungen und Meinungen zum Profifußball, zur Talentförderung, zum Kinder- und Jugendfußball und zur Zukunft des Fußballsports untersucht werden, und zwar differenziert für die Gruppierungen der aktiven Vereins- oder Hobbyfußballer, der ehemaligen Fußballer, der reinen Fußballzuschauer sowie evtl. auch für die Gruppierung der Nicht-Fußballinteressierten. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse der Erhebung zur Beschreibung der Population der Fußballinteressierten in Deutschland dargestellt, z. B.: Ein Großteil der Befragten sieht im DFB eine einflussreiche Organisation im deutschen Sportgeschehen. Die in der Öffentlichkeit eher wahrgenommenen kommerziellen Intentionen des DFB werden tendenziell negativ bewertet. Auch wird der DFB als eine schwierig zu führende Organisation angesehen. Die noch Aktiven sehen den DFB weniger kritisch als die Nicht-mehr-Aktiven oder Nie-Aktiven. Die Kritik am DFB lautet bspw., der Verband habe den Kontakt zur Basis verloren, bewerte den Kommerz über, ermögliche den Profispielern ein zu hohes Gehalt und verliere den Sport aus den Augen. Der Fußballsport wird von den Befragten i. A. als gutes Mittel zur Ablenkung vom Alltagsgeschehen angesehen. Dem Kinder- und Jugendtraining im Fußball wird eine fördernde Wirkung im Hinblick auf Teamfähigkeit zugeschrieben. Die Ziele des DFB zur Talentförderung werden als recht wichtig eingeschätzt. Die Einschätzung der zukünftigen Entwicklung im Fußball erscheint eher negativ. So vermuten viele Befragte größere finanzielle Schwierigkeiten bei den Vereinen. Es werden Probleme durch den zunehmenden Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen auch für den Fußball gesehen. Weiterhin erwartet man eine wachsende Konkurrenz durch Trendsportarten.
Link to this record: urn:nbn:de:bsz:291--ds-426521
hdl:20.500.11880/38255
http://dx.doi.org/10.22028/D291-42652
ISBN: 978-3-88500-400-4
Date of registration: 13-Aug-2024
Notes: Mainzer Studien zur Sportwissenschaft ; 26
Faculty: HW - Fakultät für Empirische Humanwissenschaften und Wirtschaftswissenschaft
Department: HW - Sportwissenschaft
Professorship: HW - Keiner Professur zugeordnet
Collections:SciDok - Der Wissenschaftsserver der Universität des Saarlandes

Files for this record:
There are no files associated with this item.


Items in SciDok are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.