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doi:10.22028/D291-41220
Title: | Gesundheitsbezogene Lebensqualität in Abhängigkeit von sozialen Faktoren bei Personen mit neuromuskulären Erkrankungen |
Author(s): | Fröhlich, Michael Pieter, Andrea Klein, Markus Emrich, Eike |
Language: | German |
Title: | Sport- und Präventivmedizin : offizielles Organ der Österreichischen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention |
Volume: | 40 |
Issue: | 3 |
Pages: | 35-40 |
Publisher/Platform: | Verlagshaus der Ärzte |
Year of Publication: | 2010 |
Free key words: | Quality of life neuromuscular diseases social factors survey |
DDC notations: | 796 Sports |
Publikation type: | Journal Article |
Abstract: | Das Konstrukt Lebensqualität bildet die körperliche Gesundheit, den psychischen Zustand, die sozialen Beziehungen sowie die persönlichen Überzeugungen ab. Mit dem Fragebogen EUROHIS-QOL 8 Item Index wurde die allgemeine bereichsübergreifende Lebensqualität bei Menschen mit neuromuskulären Erkrankungen (u. a. Muskeldystrophie, -atrophie, ALS) ermittelt und mit Gesunden verglichen. Zusätzlich wurden soziale Faktoren wie Schulabschluss und berufliche Tätigkeit erhoben. An der schriftlichen Befragung nahmen insgesamt 178 Personen teil (96 Personen mit diagnostizierten neuromuskulären Erkrankungen [EG] und 82 ohne neuromuskuläre oder chronische Erkrankungen [KG]). Die Geschlechterverteilung zwischen EG und KG war identisch. Die EG war signifikant älter als die KG. Der Gesamtindex (Summe der 4 Subskalen) zeigte mit den Faktoren Gruppe (neuromuskuläre Erkrankung vs. keine neuromuskuläre bzw. chronische Erkrankung) und Schulbildung (ohne Fachhochschul- bzw. Hochschulreife vs. mit Fachhochschul- bzw. Hochschulschulreife) sowie der Covariablen Alter einen signifikanten Haupteffekt (F = 36.80; df = 1,167; p < 0.05; η.2 = 0.18) zwischen EG (26.95 ± 6.02) und KG (31.68 ± 4.25). Die vier Subskalen unterschieden sich jeweils signifikant zwischen den Erkrankten und Nicht-Erkrankten. Entgegen der Befunde von Robbins et al. [1] zeigt sich, dass sich Menschen, die an neuromuskulären Erkrankungen leiden, hinsichtlich der Wahrnehmung ihrer Lebensqualität von Gesunden unterscheiden. Hinsichtlich ihrer Energie zum täglichen Leben und der Leistung bei Alltagsverrichtungen sowie in der Qualität ihrer sozialen Beziehungen fühlen sie sich eingeschränkt. Somit kann man konstatieren, dass die wahrgenommene Lebensqualität mit dem Gesundheitszustand korrespondiert und nur partiell von der Schulbildung beeinflusst ist. |
DOI of the first publication: | 10.1007/s12534-010-0121-z |
URL of the first publication: | https://link.springer.com/article/10.1007/s12534-010-0121-z |
Link to this record: | urn:nbn:de:bsz:291--ds-412207 hdl:20.500.11880/36971 http://dx.doi.org/10.22028/D291-41220 |
ISSN: | 1867-1985 1867-1977 |
Date of registration: | 27-Nov-2023 |
Faculty: | HW - Fakultät für Empirische Humanwissenschaften und Wirtschaftswissenschaft |
Department: | HW - Sportwissenschaft |
Professorship: | HW - Prof. Dr. Eike Emrich HW - Keiner Professur zugeordnet |
Collections: | SciDok - Der Wissenschaftsserver der Universität des Saarlandes |
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