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doi:10.22028/D291-34545
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Onlineveröffentlichung.pdf | Dissertationsschrift: In vitro Untersuchungen von Adhäsivapatitpasten an Schmelz und Dentin, Kim Hennrich | 13,36 MB | Adobe PDF | View/Open |
Title: | In vitro Untersuchungen von Adhäsivapatitpasten an Schmelz und Dentin |
Author(s): | Hennrich, Kim Anna Maria ![]() |
Language: | German |
Year of Publication: | 2021 |
DDC notations: | 610 Medicine and health |
Publikation type: | Dissertation |
Abstract: | In der vorliegenden in vitro Untersuchung wurde der Frage nachgegangen, ob sich aus Universaladhäsiven und Hydroxylapatitpulvern Adhäsivapatitpasten (AAP) herstellen lassen, die einen dauerhaften, chemischen und mikromechanischen Verbund zu den Zahnhartsubstanzen eingehen. Die Nanoapatitpartikel würden über das 10-MDP Monomer homogen in die Adhäsivmatrix eingebunden. Verbliebenes 10-MDP stelle dann einen Verbund zum nativen Hydroxylapatit her. Das Ziel dieser Studie war die Überprüfung der Umsetzbarkeit dieser Idee. Es wurden AAP hergestellt und auf Schmelz– und Dentinprüfkörpern aufgetragen. Die Prüfkörper stammen von extrahierten und kariesfreien, humanen Molaren, Prämolaren und Frontzähnen. Es wurden zwei Nanohydroxylapatite und ein Nanohydroxylfluorapatit mit jeweils vier Universaladhäsiven zu einer homogenen Paste vermischt, auf polierten, konditionierten und unkonditionierten Prüfkörpern einmassiert und polymerisiert. Mittels REM und EDX-Analyse wurden die Morphologie der AAP, der Verbund zu den Zahnhartsubstanzen sowie der Einfluss von Thermocycling und mechanischen Oberflächenbearbeitungen untersucht. Erkennbar waren ein spaltfreier, stabiler Verbund zum Zahnschmelz und eine tiefe Verankerung der AAP in den Schmelzprismen und Dentintubuli. Es entstanden charakteristische Verzapfungsmuster. Die Morphologie der AAP konnte durch die Auswahl eines geeigneten Mischungsverhältnisses sowie die Änderung des Applikationsmodus verbessert werden. Anhand der Elementanalysen konnte eine hohe Ähnlichkeit der AAP zum Zahnschmelz quantitativ nachgewiesen werden. Die vorgestellten AAP stellen einen neuen Ansatz in der konservierenden und restaurativen Zahnheilkunde dar, z.B. zur Therapie der MIH, Dentinhypersensibilitäten, Erosionen oder initialer kariöser Läsionen. |
Link to this record: | urn:nbn:de:bsz:291--ds-345452 hdl:20.500.11880/32016 http://dx.doi.org/10.22028/D291-34545 |
Advisor: | Hannig, Matthias |
Date of oral examination: | 18-Aug-2021 |
Date of registration: | 7-Dec-2021 |
Faculty: | M - Medizinische Fakultät |
Department: | M - Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde |
Professorship: | M - Prof. Dr. Matthias Hannig |
Collections: | SciDok - Der Wissenschaftsserver der Universität des Saarlandes |
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