Bitte benutzen Sie diese Referenz, um auf diese Ressource zu verweisen: doi:10.22028/D291-40774
Titel: Reflexionsverhalten von volatilen Anästhetika in Abhängigkeit der Temperatur
VerfasserIn: Meis, Pierre Louis Fernando
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2022
Erscheinungsort: Homburg/Saar
DDC-Sachgruppe: 610 Medizin, Gesundheit
Dokumenttyp: Dissertation
Abstract: Deutsche Zusammenfassung Hintergrund: Eine angemessene Sedierung ist elementar für die Behandlung von intensivpflichtigen Patien-ten. Das AnaConDa® Reflexionssystem (Anaesthetic Conserving-Device, ACD; Sedana Me-dical, Schweden), welches zwischen Y-Stück und Endotrachealtubus eingebaut wird, hält bei der Ausatmung Isofluran zurück, um es bei der folgenden Einatmung an den Patienten zu-rückzugeben. Es ist jedoch notwendig, Möglichkeiten zu finden, den Isofluranverbrauch durch Reduzierung des Verlustes während des Betriebes zu senken, um die Auswirkungen des Isoflurans auf die Umwelt gering zu halten. Methoden: Die Isoflurankonzentrationen in der Testlunge (Ciso) wurden unter Standardbedingungen und unter temperaturoptimierten Bedingungen für Isofluranlaufraten von 0,5ml/h; 1ml/h; 2ml/h und 5ml/h verglichen. Dabei wurden die Einflüsse von Kälte und Wärme separat und kombi-niert unter körperähnlichen (BTPS) Bedingungen betrachtet. Ergebnisse: Unter temperaturoptimierten Bedingungen war Ciso immer signifikant (p<0,001) größer als unter Standardbedingungen. Die Standardabweichung der Isoflurankonzentration während einer fünf Minuten andauernden Messung betrug weniger als 0,02Vol%. Um dieselbe Isoflu-rankonzentration unter Standardbedingungen wie unter temperaturoptimierten Bedingungen zu erreichen war die Laufrate doppelt so hoch (für die Laufraten 0,5ml/h; 1ml/h und 2ml/h). Zusammenfassung: Das Herbeiführen einer Temperaturdifferenz von 23°C zwischen inspiratorischer und exspira-torischer Phase ist ein effektiver Weg, um eine signifikante Reduzierung des Isofluranver-brauchs zu erreichen.
Abstract Background: Adequate sedation is important for the treatment of ICU patients. AnaConDa (Anaesthetic-Conserving-Device; ACD; Sedana Medical, Sweden), connected between ventilator and the patient, retains isoflurane during expiration and releases it back during inspiration. It is necessary to look for a way to optimize the use of inhaled anesthetics and minimize their waste in order to reduce their environmental impact. Methods: The isoflurane concentrations in the test-lung (Ciso) were measured under basic and tempera-ture optimized conditions, using body temperature, pressure, saturated conditions, a tidal vol-ume of 500mL and isoflurane infusion rates of 0.5; 1; 2 and 5mL·h-1. The impact of cooling and heating has been tested separated as well as combined. Results: Ciso under “Optimized” conditions was always significantly higher (p < 0.001) than under “Basic” conditions. The standard deviation of each 5 minutes measurement was smaller than 0.02 Vol. %. To achieve a same Ciso as the setting with combined heating and cooling, the isoflurane infusion rate under “Basic” conditions was nearly twice as high as the infusion rate under “Optimized” conditions for 0.5; 1 and 2 mL/h. Conclusion: Creating a temperature difference of 23°C between inspiratory and expiratory phase inside the AnaConDa-S is an effective way to significantly reduce the isoflurane consumption.
Link zu diesem Datensatz: urn:nbn:de:bsz:291--ds-407748
hdl:20.500.11880/38003
http://dx.doi.org/10.22028/D291-40774
Erstgutachter: Meiser, Andreas
Tag der mündlichen Prüfung: 5-Apr-2023
Datum des Eintrags: 5-Jul-2024
Fakultät: M - Medizinische Fakultät
Fachrichtung: M - Anästhesiologie
Professur: M - Prof. Dr. Thomas Volk
Sammlung:SciDok - Der Wissenschaftsserver der Universität des Saarlandes

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