Please use this identifier to cite or link to this item: doi:10.22028/D291-27922
Title: Kutan-vaskuläre Reaktionen der Haut : klinisch-pathologische Korrelation auf Basis einer retrospektiven Datenerhebung
Authors: Wittke, Josefine
Language: German
Issue Date: 2017
Place of publication: Homburg/Saar
SWD key words: Hautkrankheit
DDC groups: 610 Medicine and health
Publikation type: Doctoral Thesis
Abstract: Die vorliegende Arbeit behandelt das Thema der histologischen Diagnose der „Kutanvaskulären Reaktion“ und die klinisch-pathologische Korrelation auf Basis einer retrospektiven Datenerhebung. Sie umfasst eine deskriptive Zusammenfassung und Erläuterung der Ergebnisse und gibt einen Überblick über qualitative und quantitative Zusammenhänge. Diese Studie erfolgte am ambulant und stationär behandelten Patientenkollektiv der Universitätsklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie des Universitätsklinikums des Saarlandes, welche im Rahmen der fachdermatologischen Behandlung eine Hautbiopsie erhielten. Der Zeitraum umfasste den 01.01.2004 – 31.12.2015. Es wurde untersucht, ob eine Korrelation der histologischen Diagnose mit klinischen Parametern einen Rückschluss auf die Ätiologie der Dermatose zulässt. Außerdem wurde nach Ursachengruppen gesucht und untersucht, ob sich aus der Analyse der Laborparameter, die routinemäßig im klinischen Alltag bestimmt werden, ein statistischer Zusammenhang mit anderen Parametern ergibt. Aus der Patientenkohorte wurden charakteristische Patientenphänotypen definiert, bei denen die histologische Diagnose einer „kutan-vaskulären Reaktion“ mit hoher Wahrscheinlichkeit mit bestimmten klinischen Parametern assoziiert ist. Außerdem wurde untersucht, ob bei Vorliegen der „kutan-vaskulären Reaktion“ in Kombination mit erhöhten Werten des Gesamt-IgE im Serum ein Rückschluss auf die zuvor stattgehabte Einnahme bestimmter Medikamente zulässig ist. Ziel der Arbeit war herauszufinden, ob es möglich ist, bei einem unspezifischen morphologischen Befund wie der „kutan-vaskulären Reaktion“ bei unspezifischer klinischen Präsentation durch ein „Exanthem“, eine definierte abschließende Diagnose zu stellen oder ob es trotz Biopsie und Diagnostik letztendlich unklar bleibt, welche Erkrankungen und welche Ursache dieser Erkrankung zugrunde liegt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es nicht möglich ist, einen bestimmten Patientenphänotyp zu definieren, der mit bestimmten klinischen Auffälligkeiten assoziiert werden kann, da alle Auswertungen in diese Richtung keine statistisch signifikanten Ergebnisse gezeigt haben. Die Korrelation zwischen dem unspezifischen Befund „kutan-vaskuläre Reaktion“ und der unspezifischen klinischen Präsentation „Exanthem“ lässt in den meisten Fällen keine abschließende Diagnose zu. In Anbetracht dieses Fazits bleibt es schwierig einen „diagnostischen Leitfaden“ für den klinisch tätigen Kollegen im Umgang mit Patienten mit der histologischen Diagnose einer „kutan-vaskulären Reaktion“ zu erstellen. In der Diagnostik sollte in Zukunft besonders auf die klinisch-pathologische Korrelation geachtet werden.
The aim of this study is to look for correlations between the histological diagnosis „cutaneous vascular reactions” and the clinical pathologic findings based on a retrospective analysis of data which were collected in a period between 01.01.2004 – 31.12.2015. The data consist of patients who were outpatient and inpatient of the university medical center for dermatology, venerology and allergology in Homburg/Saarland. All these Patients were skin biopsied. This study tries to answer the question whether it is possible to predict the etiology of the dermatosis by its clinical and histological presentation and whether there is a correlation between the histological diagnosis and the clinical appearance. Besides this, it was analyzed, whether it is possible to uncover a statistically connection between the analysis of the laboratory parameter and other parameters which were tested. Based on specific phenotypes, the patient collective was divided into groups whose histological diagnosis „cutaneous vascular reactions” was associated with specific clinical parameters. Additionally, it was checked whether a link between the histological diagnosis “cutaneous vascular reaction” and an increased value of the total-IgE in serum existed. Furthermore, data were analyzed regarding recurring underlying causes for the cutaneous reaction. The aim of the study was to test, whether it is possible to get to a specific diagnosis despite the unspecific morphologic diagnostic findings with unspecific clinical presentation in terms of an exanthema. In summary, based on the data of this study, it is not possible to identify a characteristically phenotype of patient which can be associated with specific clinical abnormalities. The statistical analysis did not show any significant results. The correlation between unspecific diagnostic findings and the unspecific clinical presentation in terms of an exanthema lead in most instances to an unspecific diagnosis and not to a concluding precise diagnosis. It remains complicated to establish a diagnostically guideline for the handling of patients with a cutaneous vascular reaction. For the future, the clinical pathologic correlation should be further evaluated.
URI: urn:nbn:de:bsz:291--ds-279220
hdl:20.500.11880/27407
http://dx.doi.org/10.22028/D291-27922
Advisor: Müller, Cornelia
Date of oral examination: 10-Apr-2018
Date issued: 18-Apr-2019
Faculty: M - Medizinische Fakultät
Institute: M - Dermatologie
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