Bitte benutzen Sie diese Referenz, um auf diese Ressource zu verweisen: doi:10.22028/D291-27281
Titel: Abweichungen bei Messungen des Irregularitätsindexes in Abhängigkeit von der Positionierung kieferorthopädischer Modelle im 3D-Scanner
Verfasser: Simon, Jean Manfred Michel
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2017
Erscheinungsort: Homburg/Saar
SWD-Schlagwörter: 3D-Scanner
Abweichung
Positionierung
Kieferorthopädie
DDC-Sachgruppe: 610 Medizin, Gesundheit
Dokumentart : Dissertation
Kurzfassung: Die vorliegende Studie wurde durchgeführt um zu klären, ob eine ante - oder retroinklinierte Position von Gipsmodellen im Modellscanner im Vergleich zur regelrechten Positionierung zu veränderten Messwerten führt. Des Weiteren sollte geprüft werden, ob die computergestützte Ausmessung von Modellscans eine valide Alternative zur konventionellen Ausmessung von Modellen darstellt. Das Untersuchungsgut bestand aus 44 Gipsmodellen des Ober- und Unterkiefers von kieferorthopädisch unbehandelten Patienten. Für die digitale Auswertung wurden die Modelle in drei verschiedenen Positionen mithilfe eines Streifenlichtprojektionsscanners digitalisiert und anschließend ausgewertet. Die Scans wurden anschließend in drei Gruppen unterteilt: regelrecht, retroinkliniert und anteinkliniert. Eine Erhebung der digitalen Messwerte der Modellscans erfolgte an zwei verschiedenen Zeitpunkten, eine Erhebung der manuellen Messwerte der Gipsmodelle an drei verschiedenen Zeitpunkten. Beide Methoden erfassten die gleichen Parameter. Diese wurden anschließend, nach Überprüfung auf ihre Normalverteilung mithilfe der einfaktoriellen Varianzanalyse mit Messwiederholung (ANOVA) und dem t-Test für verbundene Stichproben ausgewertet. Die statistische Analyse untersuchte einerseits Unterschiede zwischen den digitalen Scangruppen, andererseits wurde die manuelle mit der digitalen Messmethode verglichen. Hierfür wurden die gemessenen Parameter in die Gruppen Little Irregularitätsindex (II), Längen (L) und Zahnbreiten (ZB) unterteilt. Darüber hinaus wurden beide Messmethoden auf Differenzen zwischen den wiederholt erhobenen Messungen untersucht. Die Auswertungen der manuellen Messwiederholungen zeigte, dass sich die Resultate zum Zeitpunkt 2 und 3 nicht signifikant voneinander unterschieden. Die wiederholten digitalen Messungen ließen ebenfalls keine relevanten Unterschiede zwischen den Scangruppen erkennen. Jedoch zeigten die manuellen Messungen im Vergleich zu den digitalen Messungen eine geringfügig bessere Reliabilität. Des Weiteren erbrachte die Gegenüberstellung von manueller und digitaler Auswertung statistisch signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen II und ZB. Für die Gruppe L konnten keine Differenzen festgestellt werden. Ein Vergleich der digitalen Scangruppen zeigte mehrheitlich statistisch signifikante Unterschiede. Für die Gruppe L im Oberkiefer und die Gruppe II im Unterkiefer konnten durchschnittlich jedoch keine Differenzen ermittelt werden.
The present study was undertaken to clarify whether an anterior or posterior inclination of plaster casts in a 3D scanner would have an effect on the measurements. The second purpose of this study was to determine if the digital analysis is a reliable and valid alternative to the conventional manually method of manually measuring plaster casts. A total of 44 plaster casts, which included the upper and lower jaw were digitized using a threedimensional model scanner based on stripe-light projection technology. The differentiation of the digitized models was classified into a correct, an anterior inclined and a posterior inclined group. The digital measurements were performed twice, the manual measurements were performed thrice, in order to evaluate their reliability. The data was checked for normal distribution and afterwards statistically evaluated, using two statistic devices: analysis of variance (ANOVA) and t-test. On the one hand the statistical analysis examined the differences between the digital groups, on the other hand the digital and the manual method were compared. For this purpose, the data was divided into three squads; Little irregularity index (II), Lengths (L) and Tooth widths (ZB). The analysis of the remeasured manual data showed that no significant differences existed for measurements taken at point 2 and 3. The repeated digital measurements did not differ significantly between the three scanned groups. The digital method showed however slightly better reliability than the manual method. Furthermore, the comparison of the manual and digital method showed significant differences for the squads II and ZB. The squad L did not show any significant differences on average. Excepted for the squad L in the upper jaw and the squad II in the lower jaw, statistical differences could be observed for the majority of the analysis of the digital groups.
Link zu diesem Datensatz: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-ds-272810
hdl:20.500.11880/27113
http://dx.doi.org/10.22028/D291-27281
Erstgutachter: Lisson, Jörg
Tag der mündlichen Prüfung: 23-Okt-2017
SciDok-Publikation: 6-Jul-2018
Fakultät: M - Medizinische Fakultät
Fachrichtung: M - Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Fakultät / Institution:M - Medizinische Fakultät

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