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Titel: Faking in selection interviews
Sonstige Titel: Faking in Bewerbungsgesprächen
Verfasser: Bühl, Anne-Kathrin
Sprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2017
SWD-Schlagwörter: Personalauswahl
Interview
Vorstellungsgespräch
Freie Schlagwörter: Faking
Kriteriumsvalidität
Auswahlinterview
Faking
criterion-related validity
personnel selection
DDC-Sachgruppe: 150 Psychologie
Dokumentart : Dissertation
Kurzfassung: Faking is a common phenomenon in personnel selection and also in the selection interview. However, it is only in the last decade that we have observed a growing interest in the examination of applicant faking in employment interviews. The main goal of this dissertation was therefore to shed light on the underlying processes of faking and to see whether faking affects the psychometric properties of the interview. To be precisely, the research questions I wanted to answer with this dissertation are the following: (1) What kind of situational variables foster the occurrence of faking behavior in interviews? (2) What kind of individual difference variables (e.g., personality) foster the occurrence of faking behavior in interviews? (3) What kind of individual difference variables (e.g., abilities) are relevant for faking effectiveness? (4) What effect does faking in interviews have on interview criterion-related validity? Those questions are answered over the course of several empirical studies. I found that certain situational variables (e.g. attractiveness of the organization) as well as individual difference variables (e.g. personality) foster the occurrence of faking behavior and that ability is relevant for faking effectiveness. My findings also revealed that the question whether faking impairs criterion-related validity cannot be answered with a clear Yes or No but that we rather need to differentiate the aspect of performance that shall be predicted.
Faking ist ein verbreitetes Phänomen in der Personalauswahl und auch im Auswahlinterview. Jedoch haben wir erst im letzten Jahrzehnt ein gesteigertes Interesse an der Forschung zu Fakingverhalten im Auswahlinterview erlebt. Das Hauptziel der Dissertation ist es deshalb die zugrundeliegenden Prozesse von Faking zu beleuchten und zu sehen, ob Faking die psychometrischen Eigenschaften des Interviews beeinträchtigt. Genauer gesagt sind meine Forschungsfragen, die ich mit dieser Dissertation beantworten wollte, folgende: (1) Welche situativen Variablen fördern das Auftreten von Fakinverhalten in Interviews? (2) Welche Persönlichkeitsvariablen fördern das Auftreten von Fakinverhalten in Interviews? (3) Welche Fähigkeitsvariablen sind relevant für die Effektivität von Fakingverhalten? (4) Welchen Einfluss hat Faking auf die Kriteriumsvalidität des Interviews? Diese Fragen werden, über verschiedene empirische Studien hinweg, beantwortet. Ich fand heraus, dass sowohl bestimmte situative Variablen (z.B. die Attraktivität der Organisation) als auch Persönlichkeitsvariablen das Auftreten von Fakingverhalten fördern und dass Fähigkeitsvariablen relevant für die Effektivät von Fakingverhalten sind. Meine Ergebnisse zeigten auch, dass die Frage danach ob Faking die Kriteriumsvalidität des Interviews beeinträchtigt nicht mit einem klaren Ja oder Nein beantwortet werden kann. Wir müssen stattdessen nach dem Aspekt von Leistung differenzieren, der vorhergesagt werden soll.
Link zu diesem Datensatz: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-69215
hdl:20.500.11880/26780
http://dx.doi.org/10.22028/D291-26767
Erstgutachter: König, Cornelius
Tag der mündlichen Prüfung: 26-Mai-2017
SciDok-Publikation: 20-Jul-2017
Fakultät: Fakultät 5 - Philosophische Fakultät III
Fachrichtung: HW - Psychologie
Fakultät / Institution:HW - Fakultät für Empirische Humanwissenschaften und Wirtschaftswissenschaft

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