Bitte benutzen Sie diese Referenz, um auf diese Ressource zu verweisen: doi:10.22028/D291-26554
Titel: The Pull Paradigm : foundations of user-centric advanced driver assistant systems based on bidirectional car2X communication
Sonstige Titel: Das Pull Pardigma : Grundlagen benutzerzentrierter Fahrerassistenzsysteme basierend auf bidirektionaler Fahrzeug-zu-X Kommunikation
Verfasser: Castronovo, Sandro
Sprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2013
SWD-Schlagwörter: Mensch-Maschine-Schnittstelle
Heuristik
Fahrzeug
Kommunikation
Freie Schlagwörter: car2X communication
human machine interfaces
heuristic search
automotive
DDC-Sachgruppe: 004 Informatik
Dokumentart : Dissertation
Kurzfassung: This thesis develops applications for vehicular ad-hoc networks that go far beyond the currently established areas of driving safety and traffic efficiency. The ad-hoc network is regarded as a dynamic information resource which is available to any vehicle at any time. In contrast to current state-of-the-art research, the proposed Pull Paradigm starts at the user's vehicle rather than at an information source somewhere in the network, e.g. a braking car. To access information from highly dynamic ad-hoc networks, bidirectional communication and information discovery and retrieval play a vital role. Therefore, in the course of the work, the applicability of the Pull Paradigm to established vehicular ad-hoc networks is thoroughly examined and missing aspects are identified. It turns out that a number of enhancements to almost all layers of the network stack are necessary in order to apply the Pull Paradigm using existing technology. The central elements here are two novel algorithms for managing information flow and dissemination in ad-hoc networks, which are at first formulated from the abstract perspective of graph theory. Using the knowledge gained leads to the development of PADE, a platform that supports development of vehicular ad-hoc network applications. The designed algorithms are then implemented as a routing scheme, integrated and evaluated in large, simulated city scenarios. Furthermore, PADE combines real'' and simulated communication technologies and abstracts from them, so that applications can be transferred from the lab into a test vehicle with minimal effort. In order to achieve this ambitious goal, PADE builds on a number of existing simulation and communication technologies. The practical applicability of the Pull approach is shown in two demonstrators that are integrated into a BMW 5 series test vehicle. The presentation module of the PADE platform was tested in the currently largest field operational test for vehicular ad-hoc communication. Over 400 drivers in 120 vehicles experienced the system on a daily basis.
In dieser Doktorarbeit werden Anwendungen für Fahrzeug Ad-hoc Netzwerke erarbeitet, die weit über die derzeit etablierten Bereiche der Fahrsicherheit und Verkehrseffizienz hinausgehen. Das Ad-hoc Netzwerk wird dabei als dynamische Informationsressource angesehen, die jedem Fahrzeug zu jedem Zeitpunkt zur Verfügung steht. Im Gegensatz zum derzeitigen Stand der Forschung geht das vorgestellte Pull Paradigma vom Fahrzeug des Benutzers und nicht von der Informationsquelle aus, z.B. einem bremsenden Fahrzeug. Für den Zugriff auf Informationen aus hochdynamischen Ad-hoc Netzen, spielen bidirektionale Kommunikation, Informationssuche und -rücktransport eine entscheidende Rolle. Im Verlauf der Arbeit wird deshalb die Anwendbarkeit des Pull Paradigmas auf etablierte Fahrzeug Ad-hoc Netze untersucht und fehlende Aspekte identifiziert. Es zeigt sich, dass eine Reihe an Erweiterungen auf fast allen Ebenen des Netzwerkstapels nötig sind damit die bestehende Technologie um das Pull Paradigma erweitert werden kann. Zentraler Punkt hierbei sind zwei neuartige Algorithmen zur Informationsverwaltung und -verbreitung in Ad-hoc Netzwerken die zunächst abstrakt aus Sicht der Graphentheorie formuliert werden. Mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse wird PADE, eine Plattform zur Entwicklung von Anwendungen für Fahrzeug Ad-hoc Netze, entwickelt. Die entworfenen Algorithmen werden dann als Routingverfahren im Netzwerkstapel realisiert, in diesen integriert und auf großflächigen Stadtszenarien im Simulator evaluiert. Des Weiteren vereint PADE echte'' und simulierte Kommunikationstechnologien und abstrahiert von diesen, sodass Anwendungen mit minimalem Aufwand vom Labor in ein Testfahrzeug überführt werden können. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, wird auf einer Reihe bereits bestehender Simulations- und Kommunikationstechnologien aufgebaut. Die praktische Anwendbarkeit des Pull Paradigmas wird anschließend in zwei Demonstratoren implementiert und in ein BMW 5er Testfahrzeug integriert. Das Präsentationsmodul der PADE Plattform wurde im derzeit weltgrößten Feldversuch für Fahrzeug Ad-hoc Kommunikation von über 400 Fahrern in 120 Fahrzeugen im Alltag getestet.
Link zu diesem Datensatz: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-56287
hdl:20.500.11880/26610
http://dx.doi.org/10.22028/D291-26554
Erstgutachter: Wahlster, Wolfgang
Tag der mündlichen Prüfung: 20-Dez-2013
SciDok-Publikation: 27-Jan-2014
Fakultät: Fakultät 6 - Naturwissenschaftlich-Technische Fakultät I
Fachrichtung: MI - Informatik
Fakultät / Institution:MI - Fakultät für Mathematik und Informatik

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