Bitte benutzen Sie diese Referenz, um auf diese Ressource zu verweisen: doi:10.22028/D291-24775
Titel: Entwicklung und Anwendung von Lichtlenkelementen auf Glas über Kontaktlithographie mit organisch-anorganischen Nanokompositen
Verfasser: Mennig, Martin
Oliveira, Peter William
Geerkens, Marcus
Rogin, Peter
Marchand, G.
Schmidt, Helmut K.
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2005
Quelle: Programm und Referate / 79. Glastechnische Tagung : Würzburg, 23. - 25. Mai 2005 / Deutsche Glastechnische Gesellschaft e.V. - Offenbach : Dt. Glastechn. Ges., 2005
SWD-Schlagwörter: Glas
Kontaktlithographie
Nanokomposit
Brechzahl
Photopolymere
DDC-Sachgruppe: 620 Ingenieurwissenschaften und Maschinenbau
Dokumentart : InProceedings (Aufsatz / Paper einer Konferenz etc.)
Kurzfassung: Bei den holografischen Lichtlenkelementen (LLE) handelt es sich um brechungsindexmodulierte Filme, die in Abhängigkeit vom Betrachtungswinkel sowohl lichtstreuende als auch transparente Eigenschaften in sich vereinen. Eine Brechungsindexmodulation kann z. B. durch einen kontaktlithografischen Prozess innerhalb eines photosensitiven Materials erzeugt werden. Ein geeignetes photosensitives Material ist ein s.g. Photopolymerfilm. Die Brechungsindexmodulation basiert auf der Schaffung von lokalen Konzentrationsgradienten von Verbindungen, die sich in ihrem Brechnungsindex hinreichend unterscheiden. Bei den organisch-anorganischen Nanokompositen (Photoanomere) wird durch den Einsatz von nanoskaligen, anorganischen Partikeln (z.B. ZrO2), dispergiert in einer flüssigen, härtbaren Matrixphase, der im Vergleich zu organischen Verbindungen, höhere Brechnungsindex von geeigneten anorganischen Partikeln (z. B. TiO2, Ta2O5, ZrO2) ausgenutzt. Dadurch gelingt die Steigerung der Brechungsindexmodulation gegenüber photopolymeren Filmen. In einer speziellen Belichtung des Photoanomers können LLE-Filme hergestellt werden, die senkrecht einfallendes Licht in einem kleinen Winkelbereich stark streuen, schräg einfallendes Licht dagegen viel stärker gerichtet transmittieren. Dieses Verhalten eignet sich hervorragend für Projektionsschirme, die das einfallende Licht sehr viel effizienter ins Auge des Betrachters lenken als konventionelle Leinwände und zudem unempfindlicher sind gegen diffuses Streulicht. Ziel der vorgestellten Untersuchungen ist die Herstellung entsprechender Photoanomer basierender LLE-Filme (PN-LLE) direkt auf Glas- bzw. Spiegeloberflächen zur Verwendung als Projektionsschirme.
Link zu diesem Datensatz: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-31005
hdl:20.500.11880/24831
http://dx.doi.org/10.22028/D291-24775
ISBN der Druckausgabe: 3-921089-43-3
SciDok-Publikation: 3-Mär-2011
Fakultät: Sonstige Einrichtungen
Fachrichtung: SE - INM Leibniz-Institut für Neue Materialien
Fakultät / Institution:INM
SE - Sonstige Einrichtungen

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