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doi:10.22028/D291-23651
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Diss_Jens_Ewen_SB_2011.pdf | 2,13 MB | Adobe PDF | Öffnen/Anzeigen |
Titel: | Ein Spiel zwischen Geist und Leben : Thomas Manns Ironie als Sprache der Moderne |
VerfasserIn: | Ewen, Jens |
Sprache: | Deutsch |
Erscheinungsjahr: | 2011 |
Kontrollierte Schlagwörter: | Mann Thomas Moderne Literatur Ironie |
Freie Schlagwörter: | Literatur 1895-1945 Ästhetik der Moderne irony modern literature Mann Thomas |
DDC-Sachgruppe: | 800 Literatur, Rhetorik, Literaturwissenschaft |
Dokumenttyp: | Dissertation |
Abstract: | Obwohl Ironie allgemein als das herausragende Stilmerkmal von Thomas Manns literarischen Texten gilt, ist die Zahl der Untersuchungen zu diesem Problemgegenstand vergleichsweise überschaubar. Die Arbeit fragt nun nach Stellenwert und Bedeutung ironischer Schreibweisen in Thomas Manns Werk. Ironie wird dabei als eine Reaktion auf gesellschaftliche und wissensgeschichtliche Entwicklungen der Moderne (seit 1800) gedeutet. Mit ihrer Hilfe können Geltungs- und Wahrheitsansprüche, die in literarischen Texten formuliert werden, zugleich erhoben und begrenzt werden, ironisch grundierte Texte reagieren demnach auf Pluralisierungsprozesse im sozialen wie episteomologischen Bereich. Thomas Manns Werk wird aus dieser Perspektive als Teil der um 1800 einsetzenden literarischen Moderne gedeutet. Zur Ironie-Konzeption der Romantiker, die am Anfang der Makro-Epoche Moderne steht, lässt sich Manns Ironie-Verständnis in enge Beziehung setzen. Es ist nicht mit ihr identisch, steht aber mit ihr in einem gemeinsamen Problemzusammenhang. Die Arbeit verfolgt die Entwicklung ironischer Denk- und Schreibweisen von den publizistischen Anfängen Manns bis zum Joseph-Roman und stellt dar, dass Thomas Manns Denken keineswegs linear verläuft. Auch durch die ständige Selbstüberprüfung und Selbstkorrektur vollzieht der Autor wichtige Kategorien der Moderne, lässt sich mit seinen von Ironie grundierten literarischen Texten in den Pluralismus der Moderne einfügen. Although Irony is one of the most charateristic aspects of Thomas Mann's wirtings there is just a small number of studies concerning Irony in particular. In this study Mann's Irony is interpreted as a reaction on social und epistemic changes in modern world. In ironc texts it is possible to express one position and its contrary at the same time. Mann's irony is therefore connected with romantic irony. The development of ironic writing in Mann's Oeuvre is investigated from the very beginnings of his publishing up to the Joseph-novels. |
Link zu diesem Datensatz: | urn:nbn:de:bsz:291-scidok-61918 hdl:20.500.11880/23707 http://dx.doi.org/10.22028/D291-23651 |
Erstgutachter: | Lohmeier, Anke-Marie |
Tag der mündlichen Prüfung: | 19-Jul-2011 |
Datum des Eintrags: | 27-Jul-2015 |
Fakultät: | P - Philosophische Fakultät |
Fachrichtung: | P - Germanistik |
Sammlung: | SciDok - Der Wissenschaftsserver der Universität des Saarlandes |
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