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Titel: Die Klaviermusik des lothringischen Komponisten Théodore Gouvy (1819-1898)
Sonstige Titel: The piano music of the Lorraine composer Théodore Gouvy (1819-1898)
Verfasser: Cieslik, Astrid
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2013
SWD-Schlagwörter: Klaviermusik
Gouvy
Théodore
Komposition
Freie Schlagwörter: 19. Jahrhundert
19th century
piano music
Gouvy
DDC-Sachgruppe: 780 Musik
Dokumentart : Dissertation
Kurzfassung: Das 19. Jahrhundert war die Epoche des Klaviers. Die im 19. Jahrhundert komponierte Klaviermusik tritt qualitativ gleichwertig neben Gattungen wie die in Frankreich vorherrschende Oper oder die Symphonie, die sich besonders in Deutschland großer Beliebtheit erfreute. Ist schon die Produktion von Opern und Symphonien kaum überschaubar, so dürfte die Zahl der Klavierproduktionen nahezu unendlich sein. Von diesen zahllosen Kompositionen sind heute nur noch wenige im Repertoire, wobei einige Namen wie Mendelssohn, Schumann, Liszt und Brahms besonders herausragen. Die Analyse der Klavierwerke des lothringischen Komponisten Théodore Gouvy (1819–1898) sowie seiner deutschen und französischen zeitgenössischen Kollegen soll deutlich machen, dass ein nur auf die Heroen gerichteter Blick die eigentliche historische Wirklichkeit verzerrt und dass eine genauere Beschäftigung in jeder Hinsicht lohnenswert ist. Gouvys besonderes Verdienst liegt vor allem in der Weiterführung der Tradition der Instrumentalmusik in Frankreich. Seine Musik wurde im 19. Jahrhundert an einem Kanon von sog. Meisterwerken gemessen. Ziel der Arbeit ist die Erforschung der Klavierwerke Gouvys im Kontext des 19. Jahrhunderts. Um Gouvys Werke stilistisch einordnen und Aussagen über ihre musikhistorische Bedeutung machen zu können, werden sowohl politische Ereignisse, als auch analytische und musikästhetische Aspekte genau studiert. Darüber hinaus soll der Blick auf die Rezeption des Künstlers im 19. Jahrhunderts gerichtet werden: Gibt es kontroverse Meinungen in der damaligen musikalischen Presse über Gouvy? Und lässt sich ein Wandel im Urteil im Laufe der Zeit feststellen? Dies sind zwei wesentliche Fragen, auf die durch die systematische Auswertung von Musikzeitschriften vor dem Hintergrund politischer Geschehnisse und musikästhetischer Diskurse eingegangen werden soll.
The nineteenth century was the epoch of the piano. The piano music composed during this period is as qualitative as the Opera (predominant in France) and the Symphony (predominant in Germany). When the production of Operas and Symphonies is hardly countable, the number of piano works may be immense. Only a few of these countless compositions belong to today’s repertoire, among them Mendelssohn, Schumann, Liszt and Brahms. Analyzing the piano works of the Lorraine composer Théodore Gouvy (1819–1898) as well as of his German and French contemporaries should demonstrate that focussing just on these masters distorts the historical reality, however, and that it is worthwhile dealing with it. Gouvy’s contribution mainly lies in continuing the tradition of instrumental music in France. His music was compared in the 19th century to a canon of so called master pieces. The aim is to research Gouvy’s piano works in the context of 19th century music. To classify Gouvy’s works stylistically and to find out their historical importance political occurrences as well as analytical and aesthetical aspects have to be studied closely. Furthermore it is important to look at the composer’s reception in the 19th century: Do controversial opinions exist about Gouvy in the press at that time? And does the opinion change in the course of years? These are two essential questions being amplified against the background of political incidents and aesthetical discussions.
Link zu diesem Datensatz: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-54755
hdl:20.500.11880/23679
http://dx.doi.org/10.22028/D291-23623
Erstgutachter: Kleinertz, Rainer
Tag der mündlichen Prüfung: 5-Dez-2011
SciDok-Publikation: 5-Sep-2013
Fakultät: Fakultät 3 - Philosophische Fakultät I
Fachrichtung: P - Musikwissenschaft
Fakultät / Institution:P - Philosophische Fakultät

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