Bitte benutzen Sie diese Referenz, um auf diese Ressource zu verweisen: doi:10.22028/D291-23385
Titel: Software, firm performance and work organisation : an empirical analysis
Sonstige Titel: Software, Unternehmensleistung und Arbeitsplatzorganisation : eine empirische Analyse
Verfasser: Sarbu, Miruna
Sprache: Englisch
Erscheinungsjahr: 2014
SWD-Schlagwörter: Software
Soziale Software
Arbeitsplatz
Produktivität
Innovationsprozess
Freie Schlagwörter: Unternehmenssoftware
Social Enterprise Software
Arbeitsplatzorganisation
Innovationstätigkeit
enterprise software
social software
social enterprise software
work organisation
productivity
innovation
DDC-Sachgruppe: 330 Wirtschaft
Dokumentart : Dissertation
Kurzfassung: This thesis analyses the use and impact of information and communication technologies (ICT) on firms and employees. The types of ICT which are used for the analyses in this thesis are enterprise software systems such as standardised enterprise software designed to fi t one certain business sector and enterprise software customised for a single firm as well as social software applications like wikis, blogs and social networks. The link between enterprise software and social software applications forms a further software type used in the thesis called social enterprise software (SES). In the second chapter of this thesis, I analyse the relationship between enterprise software systems and service innovations. The third chapter sheds light on the performance impacts and benefits of the adoption of SES as an ICT innovation. The thesis also deals with the question of whether the use of social software in a firm has an impact on labour productivity in Chapter 4. The fifth chapter of this thesis moves away from the firm level to the individual level and focuses on work organisation. I investigate the determinants of working at home as a form of flexible work arrangements which is nowadays enabled to a large amount by ICT. The thesis relies on three di fferent data sets. Two of the data sets used in this thesis are surveys among German fi rms collected by the Centre for European Economic Research (ZEW). They are used in the fi rm-level analysis in Chapters 2 to 4. The first data set stems from a letter based survey among the "service providers of the information society" while the second data set is called the "ICT survey" and is based on telephone interviews. The third data set is the BIBB/BAuA employee survey that contains individual-level data collected by telephone interviews. The thesis provides diff erent analytical frameworks: the production and knowledge production function framework as well as the adoption of new technologies and persistence in innovations on the firm level. The discrete choice model is used for the individual-level analysis of flexible work arrangements. The results of the firm-level analysis in Chapter 2 reveal that using customised enterprise software increases the probability of fi rms in the service sector to realise service innovations while sector-speci c enterprise software has no infl uence on service innovation. Concerning social enterprise software, the results in Chapter 3 show that fi rms which use business-to-business (B2B) e-commerce applications are more likely to adopt SES. The correlations also reveal weak evidence for complementarity between B2B e-commerce and SES. In addition, sales and labour productivity are highest for fi rms using SES and B2B e-commerce applications in conjunction. The results in Chapter 4 suggest that the impact of social software on labour productivity is negative. In the case of flexible work arrangements in Chapter 5, the results indicate that men have a higher probability to work at home but women are more likely to work at home intensively. Education, tenure and the use of computers increase the probability of working at home while fi rm size and a young age of employees under 30 years reduce it. Having children less than six years old, overtime and work time have positive impacts on both working at home and on working at home intensively.
Diese Arbeit untersucht die Nutzung und die Auswirkungen von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) auf Unternehmen und deren Mitarbeiter. Die Arten von IKT, die in dieser Studie verwendet werden, sind Unternehmenssoftware, die entweder für eine bestimmte Branche in standardisierter Form oder individuell für ein einzelnes Unternehmen entwickelt wird, sowie soziale Software wie Wikis, Blogs und soziale Netzwerke. Die Verbindung zwischen Unternehmenssoftware und sozialer Software bildet eine weitere Softwareart, die in dieser Studie verwendet wird und den Namen Social Enterprise Software (SES) trägt. Im zweiten Kapitel dieser Arbeit untersuche ich den Zusammenhang zwischen der Nutzung von Unternehmenssoftware und der Innovationstätigkeit im Dienstleistungssektor. Das dritte Kapitel gibt Aufschluss über den Einsatz und die Nutzungspotenziale von Social Enterprise Software als eine Art IKT-Innovation. Die Arbeit beschäftigt sich zudem im vierten Kapitel mit der Frage ob die Nutzung sozialer Software in Unternehmen einen Einfluss auf die Arbeitsproduktivität hat. Das fünfte Kapitel dieser Arbeit bewegt sich weg von der Unternehmensebene hin zur Individualebene und fokussiert sich auf das Thema Arbeitsplatzorganisation. Ich untersuche die Determinanten für das Arbeiten von zu Hause aus, das eine flexible Form der Arbeitsorganisation darstellt und in der heutigen Zeit maßgeblich durch den Einsatz von IKT ermöglicht wird. Die Arbeit beruht auf drei verschiedenen Datensätzen. Zwei dieser Datensätze stammen aus Umfragen unter deutschen Unternehmen, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) durchgeführt hat. Sie werden in den Kapiteln 2 bis 4 verwendet. Der erste Datensatz stammt aus einer schriftlichen Umfrage unter den "Dienstleistern der Informationsgesellschaft" während der zweite Datensatz von einer Telefonumfrage stammt und als "IKT-Umfrage" bezeichnet wird. Der dritte Datensatz ist die auf Individualdaten basierende BIBB/BAuA Erwerbstätigenbefragung, die per Telefon durchgeführt wurde. Die Doktorarbeit bietet verschiedene analytische Rahmenbedingungen: die Produktions- und Wissensproduktionsfunktion sowie die Einführung neuer Technologien und die Persistenz von Innovationen auf Unternehmensebene. Das Discrete Choice-Modell wird für die Analyse der flexiblen Formen der Arbeitsorganisation auf Individualebene verwendet. Die Ergebnisse der Analyse auf Unternehmensebene in Kapitel 2 zeigen, dass Individualsoftware die Wahrscheinlichkeit für Unternehmen erhöht, Dienstleistungsinnovationen zu realisieren. Dagegen hat standardisierte Branchensoftware keinen Einfluss auf die Innovationstätigkeit im Dienstleistungssektor. Die Ergebnisse aus Kapitel 3 zeigen, dass Unternehmen, die B2B E-Commerce nutzen, eine höhere Wahrscheinlichkeit haben Social Enterprise Software einzuführen. Die Korrelationen liefern auch schwache Hinweise für eine Komplementarität zwischen B2B E-Commerce und Social Enterprise Software. Darüber hinaus sind Umsatz und Arbeitsproduktivität für Unternehmen, die B2B ECommerce und Social Enterprise Software gemeinsam nutzen, am höchsten. Die Ergebnisse aus Kapitel 4 deuten darauf hin, dass die Auswirkungen von sozialen Netzwerken auf die Arbeitsproduktivität negativ sind. Bezüglich der flexiblen Formen der Arbeitsorganisation liefern die Ergebnisse aus Kapitel 5 Hinweise dafür, dass Männer eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, von zu Hause aus zu arbeiten. Frauen haben hingehen eine höhere Wahrscheinlichkeit intensiv von zu Hause aus zu arbeiten. Bildung, Beschäftigungsdauer und Computernutzung erhöhen die Wahrscheinlichkeit von zu Hause aus zu arbeiten während die Unternehmensgröße und ein junges Alter der Mitarbeiter unter 30 Jahren diese Wahrscheinlichkeit senken. Die Präsenz von Kindern unter sechs Jahren, Überstunden und die Arbeitszeit haben positive Auswirkungen sowohl auf die Arbeit von zu Hause aus als auch auf deren Häufigkeit.
Link zu diesem Datensatz: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-58682
hdl:20.500.11880/23441
http://dx.doi.org/10.22028/D291-23385
Erstgutachter: Kaul, Ashok
Tag der mündlichen Prüfung: 24-Jul-2014
SciDok-Publikation: 17-Sep-2014
Fakultät: Fakultät 1 - Rechts-und Wirtschaftswissenschaft
Fachrichtung: HW - Wirtschaftswissenschaft
Ehemalige Fachrichtung: bis SS 2016: Fachrichtung 1.2 - Volkswirtschaftslehre und Statistik
Fakultät / Institution:HW - Fakultät für Empirische Humanwissenschaften und Wirtschaftswissenschaft

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