Bitte benutzen Sie diese Referenz, um auf diese Ressource zu verweisen: doi:10.22028/D291-23371
Titel: Soziologische und ökonomische Funktion von Grenzwerten – eine kurze Skizze
Verfasser: Emrich, Eike
Frenger, Monika
Pitsch, Werner
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2013
SWD-Schlagwörter: Doping
Leistungssport
Zuschauer
Nutzen
Abweichendes Verhalten
Freie Schlagwörter: subjektiv erwarteter Nutzen
abweichendes Verhalten
DDC-Sachgruppe: 796 Sport
Dokumentart : ResearchPaper
Kurzfassung: Neben der Bewahrung der olympischen Idee und der Organisation der Olympischen Spiele liegt die Vermarktung des Wettbewerbs im Aufgabenbereich des IOC. Hierbei wird jedoch nicht nur die sportliche Leistung im Wettkampf vermarktet, sondern ein komplementäres Gut, bestehend aus der sportlichen (Höchst-)Leistung und dem Glauben an die regelkonforme Erbringung dieser Leistung. Im Falle des Dopings besteht das Problem, dass der Regelbruch durch die Anwendung unerlaubter Substanzen vom Zuschauer der Wettbewerbe nicht unmittelbar erkannt werden kann, sondern frühestens nach der Auswertung der Dopingproben sichtbar wird. Doping führt somit in Bezug auf die Vermarktung des Kuppelproduktes (Leistung und ehrliche Leistungserbringung) zu einem periodenübergreifenden Problem. Der Beitrag betrachtet die daraus entstehenden Spannungen im IOC und wie diese auf Athleten- und Anbieterebene unter Wahrung der Einkommenschancen bewältigt werden. Im Detail wird untersucht, durch welche besonderen Vertrauenseigenschaften der olympische Sport gekennzeichnet ist, welche Funktion der Glaube an die Regeltreue der Leistung hat und wie dieser Glaube produziert wird, sowie welche Funktion dabei Grenzwerte haben. Im Anschluss daran wird ein Formalisierungsansatz vorgestellt, welcher versucht, die Nutzen maximierenden Entscheidungen der drei Interessengruppierungen im Kontext des olympischen Sports, nämlich Veranstalter, Athleten und Zuschauer, abzubilden. Hierbei wird der Nutzen, den die Zuschauer aus dem olympischen Sport ziehen, in den Fokus der Betrachtung gerückt. Der maximale Zuschauernutzen entsteht genau unter der Bedingung, dass wenige Dopingtests vorgenommen werden.
Link zu diesem Datensatz: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-56665
hdl:20.500.11880/23427
http://dx.doi.org/10.22028/D291-23371
Schriftenreihe: Diskussionspapiere des Europäischen Instituts für Sozioökonomie e.V. = Working papers of the European Institute for Socioeconomics
Band: 4
SciDok-Publikation: 11-Mär-2014
Fakultät: Fakultät 5 - Philosophische Fakultät III
Fachrichtung: HW - Sportwissenschaft
Ehemalige Fachrichtung: bis SS 2016: SWI - Sportwissenschaftliches Institut
Fakultät / Institution:HW - Fakultät für Empirische Humanwissenschaften und Wirtschaftswissenschaft

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