Bitte benutzen Sie diese Referenz, um auf diese Ressource zu verweisen: doi:10.22028/D291-23304
Titel: Der Sport und seine Institutionen im Spannungsfeld von Staat und Politik : eine zeitgeschichtliche Untersuchung zur Anpassungsfähigkeit der Institutionen des Sports
Sonstige Titel: Sport and its institutions in the area of conflict between government and politics : a contemporary historical analysis about the flexibility of the institutions of sport
Verfasser: Zink, Falko
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2009
SWD-Schlagwörter: Autonomie
Subsidiaritätsprinzip
Weimarer Republik
Drittes Reich
Deutscher Sportbund
Deutscher Turn- und Sportbund der DDR
Freie Schlagwörter: Einigungsvertrag
Arbeitersport
Verfassung der DDR
LSVS
Landessportverband für das Saarland
autonomy
subsidiarity
sportclubs
contemporary history
constitutions
DDC-Sachgruppe: 796 Sport
Dokumentart : Dissertation
Kurzfassung: Die Arbeit beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Institutionen des Sports und den jeweiligen staatlichen und politischen Gegebenheiten in Deutschland. Die Untersuchung findet in einem historischen Kontext statt, d. h. dieses Spannungsfeld wird in verschiedenen Epochen der jüngeren Deutschen Zeitgeschichte begutachtet. Bei den Zeitabschnitten handelt es sich um die Zeit der Weimarer Republik, des Dritten Reiches, dann die Zeit der Parallelentwicklung in der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland sowie die Zeit nach der Wiedervereinigung Deutschlands bis heute. Subjekt der Betrachtung sind Institutionen des Sports, vorwiegend eingetragene, gemeinnützige Sportvereine- und Verbände. Anhand der in den Zeitabschnitten geltenden Rechtsnormen wurde die Situation dieser Institutionen des Sports untersucht. Als Rechtsnormen wurden herangezogen die jeweiligen Verfassungen, danach die Ebene der einfachen Gesetze, Richtlinien, Rechtsverordnungen sowie schließlich Gründungsurkunden Satzungen und Statuten der Sportvereine. Ziel der Untersuchung ist es festzustellen, ob der Verein sich in unveränderter Form über etwa ein Jahrhundert gehalten hat, ob es einen gänzlich unpolitischen Sport gibt, ob das Charakteristikum der Autonmie dem Verein immanent ist und ob der Grundsatz der Subsidiarität zugunsten der Institutionen des Sports über den untersuchten Zeitraum durchgehalten wurde.
The dissertation appraises the area of conflict between the institutions of sport and the governmental and politics circumstances in Germany. It takes place in a historical context, what means, that this area of conflict gets appraised in the different periods of the former German contemporary history. The periods are the Weimarer Republic, the Third Reich, the changes in the GDR and in parallel in the FRG and after all the period of reunification. Subject of the consideration are institutions of sport, mainly registered nonprofit sportclubs and organisations. In this periods the relevant legislation is reviewed. This means the constitutions, acts, rules, regulations and the charters and foundation charters of the sportclubs. The intention of the analysis is to prove, if institutions of sport exist in unchanged configuration, if the sportclubs were autonomic, if sport is nonpolitically. Furthermore it is proved, if the principle of subsidiarity existed during the proved time periods.
Link zu diesem Datensatz: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-26566
hdl:20.500.11880/23360
http://dx.doi.org/10.22028/D291-23304
Erstgutachter: Emrich, Eike
Tag der mündlichen Prüfung: 1-Dez-2009
SciDok-Publikation: 17-Dez-2009
Fakultät: Fakultät 5 - Philosophische Fakultät III
Fachrichtung: HW - Sportwissenschaft
Ehemalige Fachrichtung: bis SS 2016: SWI - Sportwissenschaftliches Institut
Fakultät / Institution:HW - Fakultät für Empirische Humanwissenschaften und Wirtschaftswissenschaft

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