Bitte benutzen Sie diese Referenz, um auf diese Ressource zu verweisen: doi:10.22028/D291-23245
Titel: Ablaufplanungsprobleme mit beschränkter Verfügbarkeit der Prozessoren und beschränkter Anzahl der Präemptionen
Sonstige Titel: Scheduling with limited available processors and limited preemptions
Verfasser: Braun, Oliver
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2002
SWD-Schlagwörter: Ablaufplanung
Prozessor
Verfügbarkeit
Beschränkung
Unterbrechung
Freie Schlagwörter: Parallele Prozessoren
Flowshop
Präemption
Scheduling
parallel processors
flowshop
makespan
nonavailability
DDC-Sachgruppe: 330 Wirtschaft
Dokumentart : Dissertation
Kurzfassung: Klassische Modelle der Theorie der Ablaufplanung sind gerade ihrer Abstraktheit wegen auf viele aus der Praxis motivierte Fragestellungen anwendbar, decken allerdings nicht jede Fragestellung ab. So wird in klassischen Modellen gewöhnlich davon ausgegangen, daß alle Prozessoren während des gesamten Planungszeitraums kontinuierlich für produktive Tätigkeiten zur Verfügung stehen. Diese Annahme ist allerdings bei real auftretenden Ablaufplanungsproblemen häufig nicht gerechtfertigt. Beispielsweise fallen Maschinen wegen möglicher Defekte oder wegen Wartungsarbeiten aus, und Arbeiter stehen wegen Krankheit oder Urlaubstagen nicht zur Verfügung. Häufig stehen Prozessoren auch aufgrund von Vorbelegungen einzelner Zeitintervalle nicht kontinuierlich zur Verfügung. Zum anderen sind viele klassische Modelle der Ablaufplanung so formuliert, daß zu ihrer Lösung Ablaufpläne mit einer beliebigen Anzahl von Auftragsunterbrechungen (Präemptionen) zugelassen sind. Dabei wird vorausgesetzt, daß mit einer Präemption keine oder lediglich vernachlässigbar geringe zeitlichen Kosten auftreten. Nichtsdestotrotz entstehen in praktischen Anwendungen Kosten wie Lagerhaltungskosten oder Kosten für zusätzliche Produktionsfaktoren (z.B. menschliche Arbeitskräfte, Maschinen, Werkstoffe, Energie), die benötigt werden, wenn ein Auftrag von einem Prozessor genommen und auf einem anderen Prozessor weiterbearbeitet wird. So bestehen die beiden Ziele der vorliegenden Arbeit darin, die beiden klassischen Ablaufplanungsprobleme F2 | pmtn | Cmax und P | pmtn | Cmax hinsichtlich einer Beschränkung der Verfügbarkeit der Prozessoren und hinsichtlich einer Beschränkung der Anzahl der Präemptionen zu untersuchen.
Classical scheduling models build up many practical problems but there are questions that occur during practice which are not addressed by these classical models. Classical models assume that processors are continously available during the planning horizon, however, this assumption is not justified in real-world applications. Problems such as the machine breaking down, the continued maintenance of the machines, or the lack of a worker could make the transition from planning to application difficult. Moreover due to planning decisions taken in earlier periods, processors are often not continously available. On the other hand, many classical scheduling models allow an arbitrary number of task preemptions. In practical applications, however, there arise costs with each preemption. If the processing of a task is preempted and later resumed on another processor, there arise problems such as inventory costs or costs for additional production factors that are need to take a task from one processor and put it on another processor. Therefore the two goals of this work consist in investigating the classical scheduling problems F2 | pmtn | Cmax and P | pmtn | Cmax with respect to limited available processors and with respect to a limited number of preemptions.
Link zu diesem Datensatz: urn:nbn:de:bsz:291-scidok-698
hdl:20.500.11880/23301
http://dx.doi.org/10.22028/D291-23245
Erstgutachter: Schmidt, Günter
Tag der mündlichen Prüfung: 4-Mär-2002
SciDok-Publikation: 12-Apr-2002
Fakultät: Fakultät 1 - Rechts-und Wirtschaftswissenschaft
Fachrichtung: HW - Wirtschaftswissenschaft
Ehemalige Fachrichtung: bis SS 2016: Fachrichtung 1.3 - Betriebswirtschaftslehre
Fakultät / Institution:HW - Fakultät für Empirische Humanwissenschaften und Wirtschaftswissenschaft

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